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 ADI - BLOG  

 

July 19

Öffentliche Investitionen in Panama´s Infrastruktur

offentliche_investitionen.jpg

In den Jahren 2010 - 2013 wird die Regierung Panamás in die Infrastruktur mehr als USD 6 Milliarden investieren. Dazu kommen noch einmal die Investitionen in den Bau der Metro in der Hauptstadt, in den Ausbau von Seehäfen und Flughäfen im Landesinneren, was nochmals eine Summe von annähernd USD 1 Milliarde erforderlich macht in dieser Periode. Die Investitionen sind zu sehen vor den Hintergrund, daß Panamá ein Land mit nur ca. 3,2 Millionen Einwohnern ist.

Eine entsprechende Aufarbeitung wurde jetzt vorgestellt seitens des Wirtschaftsforschungsinstitutes „Indesa“ in Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts- und Finanzministerium (MEF).

Ein Bau des Hafens in der Nähe zum Kanal wird allein Kosten verursachen in Höhe von ca. USD 600 Millionen. Die Studie verrät aber keine Einzelheiten zu dem Plan, wer den Hafen betreiben soll und wann er überhaupt in Betrieb genommen werden soll.

Natürlich wird nebenher auch noch der Kanal erweitert - das größte Infrastrukturprojekt derzeit in ganz Lateinamerika. Diese Zahlen erscheinen hier ebenfalls nicht, das war längst ausdiskutiert und finanziert. Anders sieht es aus mit der geplanten 3. Brücke über den Kanal. Diese fließt in die Berechnungen ein, das Projekt wird ausdrücklich gewünscht seitens der Regierung.

Kontrovers wird debattiert, inwieweit all diese Projekte nur zeitweisen Einfluß auf die Beschäftigung im Land haben und das Wirtschaftswachstum.

Richtig ist, daß dann wenn ein Projekt fertig ist, die Bauarbeiter nicht mehr gebraucht werden. Das ist eine Binsenweisheit, und man fragt sich, was es diesbezüglich zu diskutieren gibt. Aber natürlich ist ein Land für ausländische Direktinvestoren umso interessanter, je besser die Infrastruktur ist.

Hier von einem „Strohfeuer“ zu sprechen verrät wenig wirtschaftlichen Sachverstand. Es ist ein Unterschied, ob Geld in bleibende Werte investiert wird, oder für irgendwelche wählerwirksamen Sozialleistungen verklatscht wird.

 

Quelle: Internetkanzlei

11:00 AM GMT  |  Read comments(0)

July 18

Charterflüge nach Panama - Howard

Die Verwaltung des Flughafengeländes von Howard - dem vormaligen Fliegerstützpunkt der USA in Panamá in der Nähe des Kanals - bereitet sich darauf vor, ab 2011 in der Lage zu sein, beständig Landeplatz von Charterflügen nach Panamá zu sein.

howard_flughafengelande.jpg Rosa Muñoz, Direktorin des Flughafens und zugleich Verwaltungschefin von der Agentur der ebenfalls dort gelegenen Sonderwirtschaftszone „Panamá Pacífico“ erklärte, der Terminal für Passagiere hätte die Kapazität, zwischen 4 und 5 Flüge zeitgleich nebeneinander abzuwickeln mit insgesamt 1.500 Fluggästen. Von Howard sollen die Ankömmlinge in der Regel zu den Pazifikstränden Panamás weitergeleitet werden. Das erspart viel Zeit im Vergleich zum internationalen Flughafen von Tocumen.

Im Jahr 2009 waren in Panamá 130 Charterflieger angekommen mit 61.162 Touristen, teilt die staatliche Tourismusbehörde mit. Diese Zahl soll nun deutlich erhöht werden. Ende des laufenden Jahres werden in Howard Treibstofflager zur Verfügung stehen mit einem Fassungsvermögen von 30.000 Gallonen.

Bis zur Fertigstellung eines neuen Flughafen im Landesinneren - wohl in Coclé - wird Howard eine wichtige Rolle übernehmen.

 

Quelle: Internetkanzlei



1:54 AM GMT  |  Read comments(0)

June 28

Minenbetrieb in Mittelamerika - Panama

Die Weltmarktpreise für Kupfer und Gold steigen. Rohstoffe sind Trumpf, Papiergeld nutzt man zwischenzeitlich eher zum Ramschen.

Aber die Rohstoffe müssen gewonnen werden, sie sind in Minen abzubauen. Dieser Minenbetrieb wiederum ist für die Umwelt nicht förderlich. Da ist abzuwägen. Das geschieht auch in Mittelamerika, aber uneinheitlich.

El Salvador und Costa Rica sagen zum Betrieb von Minen „nein“. Dagegen steht das grundsätzliche „Ja“ in Panamá und Nicaragua. Guatemala und Honduras ringen noch um eine Entscheidung.

petaquilla_gold_mine.jpg Panamás wirtschaftsfreundlicher Präsident Martinelli will auf die Milliardeneinnahmen für den Staat aus der Förderung der Rohstoffe nicht verzichten. „Inmet Mining Corp“ schaut sich wegen der  Ausbeutung eines USD 5 Milliarden schweren Kupfer-Gold Fundortes in Panamá derzeit nach einem dritten Partner um. Schon öfter berichtet haben wir an dieser Stelle von dem Fundort von Kupfer am Cerro Colorado, der auf einen derzeitigen Wert geschätzt wird von USD 11,2 Milliarden.

Aus dem Wirtschafts- und Industrieministerium (Mici) wurde im April bekannt, daß vergangenen Dezember sechs neue Genehmigungen erteilt worden sind, Gold zu fördern. Im Juni 2009 waren bereits vier derartige Konzessionen erteilt worden für Projekte in  den Provinzen Herrear, Los Santos und Veraguas.

Die 10 Lizenzen wurde zu Gunsten von vier Gesellschaften erteilt: „Competrol Panamá S.A.“, „Royal Mineral Exploration Corp.“, „Panamerican Mines Corp.“ und „Santa Rosa Mining Corp.“. Betroffen sind 81.222 Hektar Fläche.

kupferabbau.jpg

„Panamerican Mines Corp.“ und „Santa Rosa Mining Corp.“ haben dem Ministerium ferner mitgeteilt, daß sie folgende ganz konkrete Regionen auf Goldvorkommen erforschen wollen: Comarca Ngäbe Buglé (Nole Duima, Ñürüm, Mirono), in Veraguas ( Santiago, La Mesa und Cañazas) und Chiriquí (San Félix y Remedios).

Über die Mine der „Petaquilla Minerals Ltd“ zwecks Förderung an der „Molejon“ Goldmine berichteten wir ebenfalls bereits häufiger. Petaquilla Gold bekommt nun aber heftig Konkurrenz.

Nun ist es aber nicht so, daß die politische Richtung eines Präsidenten entscheidet beim Pro & Contra zum Minenbetrieb. Nicaraguas linker Präsident Daniel Ortega ist ebenfalls ein Befürworter der Nutzung von Minen. „B2Gold Corp“ hat im April den Betrieb einer Goldmine dort eingeweiht, Ortega will Nicaragua zum einem bedeutenden Goldexporteur machen.

 

Quelle: Internetkanzlei



3:18 AM GMT  |  Read comments(0)

June 14

Panama - Costa Arriba: Aufbereitungsanlage für Trinkwasser

Eine Region erwacht. Es erscheint kaum noch zweifelhaft, daß die Costa Arriba und nicht zuletzt die Region um das „Unesco-Weltkulturerbe“ Portobelo eine aufregende Entwicklung vor sich hat. Panamá  entdeckt seine karibische Küste. Der Charm der Karibik wird für die eher langweilige Pazifikküste zu einer Herausforderung. Da wächst gleichzeitig ein Tourismusgebiet, das Europäer sehr reizen wird.

meeresfestung_bei_portobelo.jpg Noch fehlt es an Infrastruktur, die Grundstückspreise sind günstig. Aber wenn sich in Panamá was entwickelt, dann geht das explosionsartig. Die Autopista von der Hauptstadt bis zur Küstenstraße der Costa Arriba ist fertig, die Fahrzeit von der Hauptstadt dort hin ist nicht mehr länger las bis zur Playa Blanca am Pazifik. Fährt man lieber in Richtung „Betonburg“ oder in Richtung Karibik?

karibikkuste.jpg Demnächst wird das noch verschlafene Portobelo über einen großen Supermarkt einer der großen Ketten verfügen. Strom gibt es ohnehin. Wasser auch, aber verbesserungswürdig. Und auch das geschieht nun. 

Eine nagelneue Trinkwasseraufbereitungsanlage entsteht. Ein Jahr lang war der Baufortschritt eingefroren, nun geht es richtig vorwärts. Das ausführende Unternehmer wurde gewechselt. Quirós García S.A. wird alles errichten mit weniger Energiebedarf.

Mitte 2011 wird das Projekt in Betrieb gehen. Bis dahin sind auch Infrastrukturarbeiten abgeschlossen bei dem ersten Projekt dort, das umweltfreundlich in die Landschaft eingepaßt wird - an der geschützten Bucht direkt gegenüber der Isla Grande.

Man kann den Einstieg in die Entwicklung von Panamás Karibikküste auch verschlafen. Da tut sich was.

 

Quelle: Internetkanzlei

12:52 PM GMT  |  Read comments(0)

June 11

Direkt nach Panamá - bald mit Condor

In der touristischen Hochsaison in Panamá - Dezember bis März - kamen allein aus Kanada und Finnland 5 Chartermaschinen, deren Passagiere als Ziel allesamt das allinclusive Hotel „Royal Decameron“ an der Play Blanca (Pazifikküste) hatten. Dort wird Panamá als tropisches Haupttouristenziel Mittelamerikas vermarktet.

condor_flugzeug_b767.jpg Auch aus Ecuador kommen viele Touristen mit diesem Ziel. Diese kommen mit gleich drei Charterfliegern: Icaro, Tame und Aerogal.

In der vergangenen Saison waren schließlich um die 130 Charterflieger mit Gästen für das Decameron angekommen: USD 699,00 für drei Nächte und vier Tage in Panamá, inbegriffen ein Einkauf in der Zollfreizone von Colón.

Es zeichnet sich die Tendenz ab, daß die Pazifikküste mehr zu einem Ziel von Charterfliegern wird. Wer den individuellen Charme der Karibik bevorzugt, wird bald lohnende Ziele - neben Bocas del Toro, dem Regenloch - an der Costa Arriba finden. Noch nicht, aber in wenigen Jahren.

Panamá stößt als Tourismusziel auf immer mehr Interesse. 18 Tourismusunternehmen Rußlands sind aktiv geworden. Im Dezember kommen die ersten Chartermaschinen von dort.

Am 17. Juni wird erstmals ein Charterflieger aus Australien erwartet mit 250 Passagieren an Bord.

Condor plant einen Charterflug pro Woche von Frankfurt/M.

 

Quelle: Internetkanzlei

7:36 AM GMT  |  Read comments(0)

 

 


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Updated Saturday, September 04, 2010 2:00 AM
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